4 Schritte zur Mediation mit begleitendem Coaching

  • 1. Vorgespräch

    Ziel des Gesprächs ist ein erstes Kennenlernen und die Beantwortung Ihrer Fragen. Im Vorgespräch schildern Sie Ihre Lage und erhalten von uns eine Einschätzung, ob Ihr Fall für die Mediation geeignet ist. Wir sollten erfahren:

    • Worum geht es in der Sache?
    • Welche Personengruppen sind beteiligt?
    • In welcher Beziehung stehen die Personen zueinander?

    Stephan Beckmann 0152 34291025 / Mail
    Christine Beckmann 0151 23036487 / Mail

  • 2. Teilnehmer informieren

    Wir unterstützen Sie bei der Herausforderung, die Mediationsbereitschaft aller Parteien zu klären. Wir informieren die Parteien über die geplante Mediation und beanworten Fragen zum Vorgehen.
    In dieser Phase ermitteln wir erstmalig den Bedarf für begleitende Coachings.

    Wir klären die Frage, wie die erste Mediationssitzung ablaufen soll - als Treffen oder als Videokonferenz.

    Teilweise beginnen wir die Mediation auch mit Einzelgesprächen. Dabei ist das Ziel die Schaffung einer Basis für gemeinsame Gespräche.

  • 3. Termin vereinbaren

    Nachdem alle Parteien der Mediation zugestimmt haben, koordinieren wir den ersten Termin. Im Termin stellen wir fest, ob wir zusammen in die Mediation einsteigen können.

    Dabei lernen Sie auch den Coach persönlich kennen. Der Coach begleitet die erste Sitzung und bekommt so ebenfalls einen Einblick in die Ausgangslage.

    Bereits dieser erste Termin kann persönlich oder per Videokonferenz stattfinden. Die Folgetermine werden später jeweils während der Sitzungen vereinbart.

  • 4. Mediationsvertrag

    Der Mediationsvertrag wird von den Parteien zu Beginn der ersten konstituierenden Sitzung unterschreiben. Wir erklären den Ablauf der Mediation für alle. Im Vertrag werden u.a. die Spielregeln und die Verteilung der Kosten vereinbart. Damit ist ein Arbeitsbündnis entstanden und die Vorbereitung abgeschlossen. Jetzt befassen wir uns mit den inhaltlichen Themen.

Die Erfolgsquote der Mediation liegt bei 85%, das bedeutet in mehr als 8 von 10 Fällen werden wir eine Lösung erreichen, mit der alle Parteien zufrieden sind. In einem unverbindlichen Vorgespräch klären wir, wie wir Ihren individuellen Fall angehen würden. Die zeitliche Abfolge der Gespräche können Sie direkt beeinflussen. Teilweise erzielen wir schon am Tag der Anfrage erste Ergebnisse. Die Dauer von gerichtlichen Klärungen wird in Monaten und Jahren gemessen - wir rechnen bis zum Ergebnis mit Tagen und Wochen. Ein schnelles Resultat für Streitigkeiten, ob innerhalb der Firma, mit dem Nachbarn, unter Freunden oder in der Familie.

Mediation steht für die Chance auf einen tragfähigen Interessenausgleich in kurzer ZeitStephan Beckmann

Honorar

Das Honorar für den Mediator und den Coach rechnen wir nach verbrauchten Stunden für die Sitzungen zuzüglich Vor- und Nachbereitungen ab. Hinzu kommen Nebenkosten (Reise / Raum) für die Durchführung. Die Abrechnung erfolgt monatlich, jede Partei bekommt eine eigene Rechnung für ihren Anteil. Welche dieser Kosten im Rahmen Ihrer Rechtschutzversicherung erstattet werden könnten, prüfen Sie bitte eigenverantwortlich und rechnen auch selber mit der Versicherung ab.

Sie können sich von Rechtsanwälten oder anderen Beratern begleiten lassen. Zum Beispiel um anstehende Vereinbarungen rechtlich prüfen oder durch einen Anwalt rechtssicher formulieren zu lassen. Die Anwälte oder Berater werden von der jeweiligen Partei separat beauftragt und vergütet.

Falls die Parteien unabhängige Sachverständige oder einbeziehen wollen, würde eine Kostenverteilung und die Modalität der Abrechnung zuvor gemeinsam beschlossen.


Ablauf einer Mediation


Wir leiten das vertrauliche Verfahren und folgen einem erprobten Schema, das auch als „Verhandlung nach dem Havard Konzept“ bekannt ist. Eine Mediation durchläuft fünf Phasen, wobei einzelne Phasen bei komplexen Sachverhalten mehrfach durchlaufen werden. Wir protokollieren die einzelnen Phasen und dokumentieren die wesentlichen Inhalte auf geeignete Weise, zum Beispiel auf Flipcharts.

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  • 1. Arbeitsbündnis - Spielregeln der Mediation

    Im Arbeitsbündnis werden alle Mediation (Beteiligten) über das Verfahren aufgeklärt.

    Die Medianten verpflichten sich schriftlich zur Beachtung der fünf Säulen einer Mediation.

  • 2. Themen - Was ist zu klären?

    Alle Medianten bekommen den Raum, ihre jeweilige Sicht auf die Situation schildern zu können.

    Diese Themensammlung bekommt Prioritäten und wird so zur Agenda für die Mediation.

  • 3. Gemeinsame Intressen und Differenzen

    Als nächsten finden wir heraus, welche Interessen und Sichtweisen hinter den einzelnen Positionen stehen.

    Hier ist Raum für Sachthemen, Emotionen, Bedürfnisse und Wünsche.

  • 4. Ideen sammeln - Brainstorming

    In dieser Phase entwickeln wir Ideen zum Ausgleich der gegensätzlichen Interessen.

    Die gefundenen Ansätze werden dann im Detail verhandelt. Jetzt werden Lösungen erkennbar.

  • 5. Medationsvereinbarung

    Daraus entsteht die schriftliche Mediationsvereinbarung, die von allen Medianten unterzeichnet wird. Darin werden konkrete Aufgaben, Zeitpläne und smarte Ziele vereinbart.

    Die Mediationsvereinbarung wird regelmäßig weiteren Personen zugänglich gemacht.


Fünf Säulen der Mediation DIe Spielregeln

Die Säulen der Mediation

Fünf Säulen bilden den Rahmen für eine Mediation

  • Allparteilichkeit

    Als Mediator handele ich allparteilich. Ich unterstützte alle Parteien auf dem Weg zum Ausgleich der Interessen.

    Im Gegensatz dazu unterstützt der Coach die eine oder andere Partei in der Kommunikation.

  • Vertraulichkeit

    Grundsätzlich sind die Inhalte jeder Mediation vertraulich, dazu verpflichten sich alle Beteiligten im Arbeitsbündnis.

    Die Medianten bestimmen, welche Informationen aus der Mediation gegenüber Dritten offengelegt werden. In der Regel ist es die Mediationsvereinbarung.

    Im Mediationsgesetz ist mein Zeugnisverweigerungsrecht als Mediator geregelt.

  • Informiertheit

    Alle Beteiligten sollen in der Mediation stets dieselben Informationen haben oder bekommen. Siehe auch Vertraulichkeit

  • Selbstbestimmtheit

    Die Medianten behalten selber die Verantwortung für ihre jeweiligen Bedürfnisse und Lösungen. Das gilt auch beim erforderlichen Know-How für die Lösung. Der Mediator unterstützt die Kommunikation und leitet den Prozess. Die Medianten liefern die Inhalten.

    Die abschließende schriftliche Vereinbarung formulieren sie mit ihren eigenen Worten und angemessener Unterstützung.

  • Freiwilligkeit

    Die Medianten und der Mediator nehmen freiwillig teil.

    Im Umkehrschluss bedeutet es, jeder hat das Recht, die Mediation zu beenden, auch wenn noch keine Vereinbarung erzielt wurde. Die Frage ist dann allerdings: Was wäre die beste Alternative zu einer verhandelten Vereinbarung?

Mentale Stärkung und Einstimmung

Kurzzeit-Coaching

Um möglichst gezielt an Ihrer Problemstellung und den gewählten Handlungsoptionen zu arbeiten, bieten wir Ihnen Kurztermine für die Einholung eines Feedbacks oder zur Klärung Ihres weiteren Vorgehens und Fortschritts an.

Per Videokonferenz

Per Videokonferenz können wir unabhängig von Reisezeit und Ort den Coachingprozess weiterverfolgen und sehr gezielt Ihre neuen Wege in Ihre aktuelle Lebenssituation umsetzen. Notfalls lassen sich auch in einem Telefonat Ergebnisse erzielen.

Kurzzeit Coaching per Videokonferenz

Coaching per Videokonferenz (Bild Agenturfotografin fotolia.com)

Rolle als Mediator


Wir fördern den Respekt im Umgang zwischen den Parteien und schaffen eine neue Basis für den Dialog. Schritt für Schritt unterstützen wir Sie bei der Erarbeitung Ihrer eigenen Lösung. Am Ende haben zufriedene Parteien eine nachhaltige Vereinbarung ausgehandelt und damit einen Ausgleich der verschiedenen Interessen geschaffen.

Der Erfolg beruht auf dem Ansatz, dass alle Facetten des Konfliktes von allen Parteien verstanden werden. Erfolgreiche Mediation bedeutet, Konflikte unter Vermittlung eines neutralen Dritten lösen. Der Weg ist ein vielfach bewährter Prozessablauf. Wir begleiten Sie dabei, achten auf die Reihenfolge der Schritte und darauf, dass jeder Schritt abgeschlossen wird.

Unser Werkzeug ist Kommunikation, wir kennen die Fallstricke verletzender Worte und unterstützen Sie, Ihre Aspekte so zu formulieren, dass Ihr Gegenüber Respekt erfährt, zuhört und Ihre Sichtweise versteht. Anders herum bekommt auch Ihr Gegenüber den notwendigen Raum um seine Sicht auf die Dinge zu formulieren. Wie ein Schiedsrichter unterbrechen wir das Spiel bei jedem Foul. Allerdings gibt es keinen Freistoß, sondern wir wiederholen den Spielzug mit Respekt. Diese positiven Erfahrungen mit bewusster und gewaltfreier Kommunikation bewirken nachhaltige Veränderungen.

In der Sache selber bleiben Mediatoren stets neutral.

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